Lehrmeister mit 22:
Der Jüngste ist der Beste
Im Sommer 2007 hat Chris Warzel den Entschluss gefasst, seinen Meister im Karosserie- und Fahrzeugbau zu machen. Heute ist er am Ziel – mit nur 22 Jahren. Hinter ihm liegt ein langer und harter Weg, mit sechstägigen Lehrgangswochen und Kursen von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, in denen neben der Arbeit nur Zeit zum schlafen blieb. Dennoch bereut Chris Warzel seine Entscheidung nicht: „Ich wollte mich weiterentwickeln, neue Ziele erreichen. In den Lehrgängen habe ich viel dazugelernt, zum Beispiel in der Blechverarbeitung und im Formenbau, ich bin schlauer geworden und kann meine Erkenntnisse jetzt in die Produktion bei Fliegl einfließen lassen. Der Unterricht war ganz anders als in der Berufsschule, alle wussten, was sie wollen und jeder hat sehr konzentriert mitgearbeitet, sicher auch, weil die Weiterbildung Geld gekostet hat.“

Chris Warzel (Zweiter von links), Helmut Fliegl (rechts), Produktionsleiter Paul Eidmann (links) und Bernhard Manig, Leiter der Meisterschule Leipzig-Leisnig-Erlbach
Im Fliegl-Team stößt der junge Meister durchweg auf positive Reaktionen. Mit den Lehrlingen, für die er nun Verantwortung übernimmt, kommt er gut klar und auch den Respekt der älteren Kollegen hat er sich erarbeitet und wird von ihnen anerkannt. Im Handwerk hat er mit seinem Meisterbrief die höchste Qualifikation erreicht, möglich wäre noch der Ingenieurstitel, doch die praktische Arbeit liegt ihm mehr.
Chris Warzel hat selbst die Initiative ergriffen und für seinen Erfolg gearbeitet, ist aber auch seinem Arbeitgeber dankbar: „Fliegl hat mir sehr geholfen, mich finanziell unterstützt und mir die Möglichkeit zum Lernen gegeben. Auch vom technischen Know-how habe ich profitiert.“
Im April hat die die Ostthüringer Zeitung über den jungen Fliegl-Meister berichtet:

















